Von Bali nach Lombok und auf die Gilis: Schnellboot, Fähre oder Flug?
Aktualisiert 24. Oktober 2026 · 5 Min. Lesezeit
Nimm für die Gilis das Schnellboot, erwäge für Süd- oder Zentrallombok den Flug und nutze die Fahrzeugfähre, wenn ein Fahrzeug oder Flexibilität wichtiger als Tempo ist. Die beste Route hängt von deinem ersten Bett ab, nicht vom Wort „Lombok“ auf dem Ticket.
Schnellboot: direkt zu den Gilis
Schnellboote fahren ab Häfen auf Bali, darunter Padangbai, nach Gili Trawangan und – je nach Abfahrt – zu anderen Inseln und nach Bangsal. Ein einfaches Schnellboot nach Gili Trawangan erspart Flughafentransfer und ein zweites Boot. Der Preis dafür ist die Wetterabhängigkeit. Kläre den Abfahrtshafen auf Bali, Gepäckregeln, Check-in-Zeit und die Regelung des Anbieters bei Verspätung oder Ausfall.
Fähre: für Fahrzeuge und Geduldige
Die öffentliche Fähre verbindet Padangbai mit Lembar. Für ein Fahrzeug ist sie der logische Seeweg, doch Lembar ist nicht das Tor zu den nördlichen Gilis. Nach dem Anlegen folgt noch eine Strecke über Land. Fahrpläne und Tarife ändern sich, prüfe sie deshalb beim indonesischen Fährbetreiber ASDP und verlass dich nicht auf einen alten Fahrplan.
Flug: sinnvoll für Kuta und den Süden
Ein Flug von Bali landet am Lombok International Airport, weit südlich von Mataram und den Gili-Häfen. Das passt gut, wenn dein erster Aufenthalt rund um Kuta Lombok liegt. Für die Gilis kommen Flughafentransfer und Boot hinzu; der kurze Flug ist also nicht die ganze Reise.
Plane die letzte Etappe vor der Buchung
Schnellboote können Bangsal oder einen anderen Hafen auf Lombok anlaufen, Flüge enden am Flughafen, die Fähre in Lembar. Lege das Hotel auf eine Karte und rechne die gesamte Strecke durch. Für eine Rundreise kannst du Mietwagen auf Lombok vergleichen; prüfe dann Kaution, Selbstbeteiligung, CDW und Tankregelung beim Anbieter, bevor du buchst.
Empfehlung
Für die Gilis: zuerst das direkte Schnellboot. Für Kuta Lombok: Flug plus Transfer gegen die gesamte Boots- und Landroute rechnen. Die Fähre wählst du bewusst für ein Fahrzeug oder eine langsamere, flexible Überfahrt – nicht, weil sie ohne die Weiterreise am billigsten wirkt.